Brandkrustenpilz und andere Baumpilze erkennen
Ein Pilz am Stammfuß sieht harmlos aus. Er ist es meistens nicht. Was Sie oberflächlich sehen, ist der Fruchtkörper, und der erscheint erst, wenn das ...
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Auf die Frage, was eine Baumfällung kostet, gibt es keine seriöse Pauschalantwort. Zwei Bäume mit derselben Höhe können sich im Aufwand um das Fünffache unterscheiden. Was den Unterschied macht, steht hier.
Das ist der mit Abstand größte Kostenfaktor. Ein freistehender Baum auf einer Wiese wird angeschnitten und fällt. Das ist eine Sache von einer knappen Stunde.
Derselbe Baum zwischen Wintergarten und Stromleitung wird von oben in Stücken abgetragen, jedes größere Teil kontrolliert am Seil abgelassen. Statt einer Stunde wird daraus ein Arbeitstag mit zwei Leuten. Wenn Sie also ein Angebot vergleichen: Die Baumhöhe allein sagt wenig aus, die Umgebung sagt fast alles.
Können wir mit Fahrzeug und Anhänger bis in die Nähe fahren? Oder muss jeder Ast fünfzig Meter durch den Garten getragen werden, weil eine schmale Toreinfahrt im Weg ist?
Bei schlechter Zugänglichkeit steckt ein erheblicher Teil der Arbeitszeit im Transport, nicht im Fällen selbst.
Größere Bäume bedeuten mehr Material, mehr Schnitte und mehr Zeit. Der Zusammenhang ist allerdings nicht linear: Ein doppelt so hoher Baum hat ein Vielfaches an Masse, nicht das Doppelte.
Bei sehr großen Bäumen kommt außerdem der Punkt, an dem zusätzliche Technik nötig wird, etwa eine Hebebühne oder ein Kran. Das ist eine Kostenstufe für sich.
Ein gesunder Baum ist berechenbar. Ein innen fauler Stamm ist es nicht. Wenn unklar ist, wieviel Restholz trägt, kann der Baum nicht mehr beklettert werden, und die Arbeit muss aus der Hebebühne erfolgen.
Auch abgestorbene Bäume sind aufwendiger, weil das spröde Holz beim Ablassen leichter bricht und alles kleinteiliger abgenommen werden muss.
Soll das Schnittgut abgefahren und entsorgt werden, ist das ein eigener Posten mit Transport und Entsorgungsgebühr. Wenn Sie das Holz behalten, entfällt er weitgehend. Sagen Sie beim Angebot dazu, ob Sie Brennholz möchten, dann wird es entsprechend abgelängt.
Nach der Fällung bleibt ein Stumpf. Soll dort wieder Rasen wachsen oder gepflanzt werden, muss er ausgefräst werden. Das ist ein zusätzlicher Arbeitsgang mit eigener Maschine.
Der Aufwand hängt vom Durchmesser ab und davon, ob die Fräse an den Stumpf herankommt. Wer den Stumpf stehen lassen kann, spart diesen Posten komplett.
Wenn Ihnen zwei Betriebe sehr verschiedene Preise nennen, lohnt der Blick darauf, was jeweils enthalten ist. Häufige Unterschiede sind die Entsorgung, der Wurzelstock, die Absicherung der Umgebung und ob überhaupt eine Betriebshaftpflicht besteht.
Ein auffällig günstiges Angebot ist manchmal einfach ein Angebot mit weniger Leistung darin.
Eine grobe Einordnung ja, wenn Sie ein Foto schicken, auf dem auch die Umgebung zu sehen ist. Verbindlich wird es erst nach einem Blick vor Ort. Bei Bäumen in schwieriger Lage wäre alles andere geraten.
Bei uns nicht. Wir schauen uns den Baum an und machen Ihnen ein Angebot.
Gefällt wird ohnehin überwiegend zwischen Oktober und Februar, weil das Bundesnaturschutzgesetz Fällungen zwischen dem 1. März und dem 30. September untersagt. Wer im Herbst anfragt, bekommt in der Regel schneller einen Termin als im Januar.
Nicht immer. Bei bruchgefährdeten Kronenteilen ist manchmal eine Sicherung die günstigere und schönere Lösung, weil der Baum stehen bleibt. Das klären wir vor Ort mit Ihnen.
Schicken Sie uns ein Foto vom Baum und seiner Umgebung sowie Ihre Adresse. Sie bekommen eine erste Einschätzung, für das verbindliche Angebot kommen wir vorbei.
Zwei Fotos und Ihre Postleitzahl genügen. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, kostenlos.
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