Seilklettertechnik
Seilklettertechnik: Baumpflege dort, wo keine Maschine hinkommt
Mit Seil und Klettergurt kommen wir in Bäume, an die kein Hubsteiger heranfährt. Ohne Fahrspuren im Rasen, ohne zerdrückte Beete und ohne dass eine Zufahrt gebaut werden muss.
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Was Seilklettertechnik ist
Der Kletterer steigt am Seil in den Baum und bewegt sich darin, gesichert über zwei voneinander unabhängige Systeme. Von dort erreicht er jeden Punkt der Krone, auch dünne Äste weit außen, an die man aus einem Arbeitskorb nicht herankommt.
In Deutschland ist die Ausbildung dafür zweistufig aufgebaut. Die erste Stufe umfasst den Aufstieg und die Positionierung im Baum, die zweite das Retten einer verunfallten Person aus der Krone. Ohne die zweite Stufe darf niemand allein im Baum arbeiten.
Warum wir klettern
Der praktische Grund zuerst: Ein Hubsteiger wiegt mehrere Tonnen und braucht eine befestigte Aufstellfläche mit ausreichend Abstand zum Baum. Auf einem gewachsenen Rasen hinterlässt er Spuren, die eine Saison lang sichtbar bleiben. In einen Innenhof, hinter ein Reihenhaus oder auf ein Grundstück mit schmaler Einfahrt kommt er oft überhaupt nicht.
Dazu kommt die Arbeitsqualität. Wer im Baum sitzt, sieht jeden Ast aus der Nähe und kann den Schnitt exakt an der richtigen Stelle ansetzen. Aus dem Korb heraus arbeitet man auf Distanz und schneidet im Zweifel zu grob.
Wo eine Hebebühne die bessere Wahl ist, setzen wir sie ein. Bei morschen Stämmen zum Beispiel, in die man nicht mehr einsteigen kann. Es geht nicht um das Verfahren, sondern um das Ergebnis.
Wofür sich Klettern besonders eignet
- Bäume im Innenhof oder hinter dem Haus, ohne Zufahrt
- Frisch angelegte Gärten, bei denen kein Fahrzeug über den Rasen soll
- Weicher oder aufgeweichter Boden, der kein Gewicht trägt
- Feinarbeit in der Krone, etwa Auslichten oder Totholz aus dem Außenbereich
- Einbau vonKronensicherungen, die weit oben sitzen müssen
- Abtragen von Bäumen in Teilen, wenn kein Fallraum vorhanden ist

Sicherheit
Klettern im Baum ist Arbeit in absturzgefährdeter Höhe und entsprechend geregelt. Gearbeitet wird mit zwei unabhängigen Sicherungssystemen, sodass beim Ausfall eines Systems das zweite hält. Die Ausrüstung wird regelmäßig geprüft und nach festgelegten Kriterien ausgesondert.
Vor jedem Einsatz wird der Baum beurteilt, bevor jemand einsteigt. Ein Baum, dessen Tragfähigkeit fraglich ist, wird nicht beklettert. Dann kommt die Hebebühne.
Ihr Baumkletterer in Eichstätt und Umgebung
Wir klettern in Eichstätt, im Altmühltal und in der Region bis Ingolstadt, Beilngries, Kipfenberg, Weißenburg und Roth. Ob Einzelbaum im Reihenhausgarten oder mehrere Bäume auf einem Betriebsgelände, gefragt ist dasselbe Handwerk.
Häufige Fragen zur Seilklettertechnik
Nicht grundsätzlich. Die Hebebühne verursacht Anfahrt- und Mietkosten, das Klettern kostet mehr Zeit. Bei gut zugänglichen Bäumen ist die Bühne oft günstiger, bei schlecht erreichbaren fast immer das Klettern. Wir rechnen Ihnen das für Ihren Fall aus.
Beim Klettern kommt kein Fahrzeug auf die Fläche. Es liegt lediglich Schnittgut auf dem Rasen, das wir wieder abräumen. Bei größeren Fällungen legen wir Fallpolster aus, damit schwere Stücke keine Löcher schlagen.
Der Aufstieg selbst dauert wenige Minuten. Der größere Teil der Zeit geht in die Vorbereitung: Baum beurteilen, Ankerpunkt festlegen, Seil einbauen, Absperrung stellen.
Ja. Gerade dafür ist das Klettern gemacht. Wir kommen an jeden Punkt der Krone und nehmen genau den Ast, der stört.
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